Wiesauer

Adventsmarkt

 

02.12.2017

 

 

 

Einleitungsgebühr

Die Einleitungsgebühr wird nach der Menge der Abwässer berechnet, die der Entwässerungseinrichtung von den angeschlossenen Grundstücken zugeführt werden.

Die Gebühr beträgt 2,38 € pro Kubikmeter Abwasser.

Darf ausschließlich Schmutzwasser eingeleitet werden, so beträgt die Gebühr 2,02 € pro Kubikmeter Abwasser.

Als Abwassermenge gelten die dem Grundstück aus der Wasserversorgungseinrichtung zugeführten Wassermengen abzäglich der nachweislich auf dem Grundstück verbrauchten oder zurückgehaltenen Wassermengen, soweit ein Abzug nicht ausgeschlossen ist.

Vom Abzug sind ausgeschlossen:

Wassermengen bis zu 12 cbm jährlich, sofern es sich um Wasser für laufend wiederkehrende Verwendungszwecke handelt,

das hauswirtschaftlich genutzte Wasser,

das zur Speisung von Heizungsanlagen verbrauchte Wasser.

Der Nachweis der verbrauchten und der zurückgehaltenen Wassermengen obliegt dem Gebührenpflichtigen.

Die Wassermengen werden durch Wasserzähler ermittelt.

Großviehhaltung

Bei landwirtschaftlichen Betrieben mit Großviehhaltung gilt für jedes Stück Großvieh eine Wassermenge von 15 cbm/Jahr als nachgewiesen. Maßgebend ist die am 1. Dezember des Vorjahres gehaltene Viehzahl. Mit Einwilligung des Viehhalters kann auf das Ergebnis der letzten allgemeinen Viehzählung nach dem Agrarstatistikgesetzes zurückgegriffen werden, sofern nicht nachgewiesen wird, dass es von der im Vorjahr am 1.12. gehaltenen Viehzahl abweicht. Die Viehzählung darf nicht länger als zwei Jahre vor der jeweiligen Abrechnung stattgefunden haben. Die für die Viehhaltung entnommenen Wassermengen können auch durch geeichte Meßeinrichtungen nachgewiesen werden. In diesem Falle sind die tatsächlich verbrauchten Wassermengen abzusetzen. Die Kosten für die Meßeinrichtungen hat der Gebührenpflichtige zu tragen.

Abrechnung, Fälligkeit, Vorauszahlung

Der Verbrauch sowie die Einleitung werden jährlich abgerechnet. Die Gebühren werden einen Monat nach Zustellung des Gebührenbescheides fällig.

Auf die Gebührenschuld sind zum 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11. jeden Jahres Vorauszahlungen in Höhe eines Viertels der Jahresabrechnung des Vorjahres zu leisten. Fehlt eine solche Vorjahresabrechnung, so sezt der Markt die Höhe der Vorauszahlungen unter Schätzung des Jahresgesamtverbrauches fest.

Enzelheiten können der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung entnommen werden (siehe Download).